Lebensgrundlage Nahrung

ROKPA unterstützt Schulkinder sowie Mönche und Nonnen mit Nahrungsmittelzuschüssen. So können sich Schulkinder voll aufs Lernen konzentrieren während Nonnen und Mönche sich ihren Aufgaben widmen, z.B. als Lehrer traditionelles Wissen zu vermitteln. Damit leistet ROKPA einen direkten Beitrag zur Erhaltung von Sprache und Traditionen.

Im tibetischen Hochland ist Ackerbau und Viehzucht nur sehr eingeschränkt möglich. Die Winter sind lang und Gemüse kann deshalb nur einige Monate pro Jahr angepflanzt und geerntet werden. Für die Nomadenfamilien ist die Selbstversorgung zwar möglich, sobald die Kinder aber zur Schule gehen und dort verpflegt werden müssen, sprengt dies häufig ihr schmales Budget. Denn: Die Verpflegung der Schüler ist auch während der obligatorischen Schulzeit kostenpflichtig.

Ähnlich verhält es sich mit Klöstern: Auf dem umliegenden Land wird häufig Gemüse angebaut und es werden Yaks gehalten. Für die Versorgung der Mönche und Nonnen sind diese Lebensmittel jedoch nicht ausreichend.

Nahrungsunterstützung für Nonnenklöster

In den tibetischen Gebieten Chinas funktionieren Klöster nicht nur als kulturelle Zentren, sondern auch als soziales Auffangnetz: Geraten Tibeter/innen in Not, sind Klöster die erste Anlaufstelle, wo sie in Form von Beratungen und Ritualen Hilfe holen. Diese Unterstützung ermöglicht vielen Menschen, ihre Probleme mit optimistischer Haltung anzugehen.

Nonnen wenden bestimmte buddhistische Techniken zur Schulung des menschlichen Geistes an. Diese helfen ebenso bei psychischen Leiden und harmonisieren die Psyche.

Die meisten Klöster befinden sich in abgelegenen Bergregionen. Unter diesen harschen Lebensbedingungen ist es für Nonnen sehr schwierig, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Das Klosterleben zu wählen bedeutet, in Armut zu leben.

ROKPA unterstützt den Erhalt dieser alten, heilsamen Kultur, von der inzwischen auch der Westen profitiert (viele Techniken werden in der modernen Psychologie angewandt).