Sicherstellung der medizinischen Versorgung

ROKPA unterstützt Arztpraxen in den tibetischen Gebieten Chinas, in denen jedes Jahr über 16‘000 Kranke behandelt werden. Begabten Schülerinnen und Schülern ermöglicht unser Hilfswerk ein Studium in tibetischer Medizin. Nach Abschluss kehren die jungen Ärzte in ihre Heimatdörfer zurück um zu praktizieren. Dadurch wird die medizinische Versorgung in abgelegenen Gebieten gewährleistet.

Das harte Klima, die karge Vegetation und die einseitige Ernährung führen dazu, dass in den abgelegenen Gebieten Ost-Tibets viele Menschen unter akuten gesundheitlichen Problemen leiden: Tuberkulose, Leber-und Gallenerkrankungen sowie andere chronische, unbehandelt oft tödlich verlaufende Leiden machen der Bevölkerung zu schaffen.

Wegen grosser Armut können sich viele Menschen keine medizinische Behandlung leisten. Ausserdem herrscht akuter Ärztemangel: Ein Arzt ist für die Versorgung von durchschnittlich 15‘000 Einwohner zuständig (Schweiz: 1 Arzt pro 244 Einwohner).

Da die Kliniken im tibetischen Hochland oft mit rudimentären Einrichtungen auskommen müssen und die Versorgung mit westlicher Medizin unzuverlässig und teuer ist, fördert ROKPA das Wissen von Behandlungsmethoden in traditioneller tibetischer Medizin (TTM). Diese ist kostengünstig und in vielen Krankheitsfällen hochwirksam.

Neben dem Aufbau einer medizinischen Grundversorgung, welche langfristig wirkt und zehntausenden Menschen zugutekommt, leistet ROKPA kurzfristig und unbürokratisch medizinische Nothilfe und rettet dadurch direkt Leben.