Leben retten und die Würde benachteiligter Menschen in Simbabwe erhalten

ROKPA hilft benachteiligten Menschen in Harare und in der dicht besiedelten Umgebung: ROKPA sichert die Lebensmittelversorgung, hilft AIDS-Opfern und Familien mit Kindern mit Behinderung, fördert Selbsthilfegruppen und erteilt medizinische Nothilfe.   

Die Menschen in Simbabwe sind von grosser Armut betroffen: Die Arbeitslosenquote liegt bei 95%, rund dreiviertel der Menschen lebt unter der Armutsgrenze. HIV und AIDS sind weit verbreitet: Jeder siebte Erwachsene in Simbabwe ist HIV-positiv, die Zahl der Aids-Waisen beträgt knapp 900‘000 Kinder und Jugendliche. Diese müssen sehr oft die Schule verlassen, weil niemand die Schulgebühren übernimmt.

Kinder mit Behinderung werden in Simbabwe sehr oft diskriminiert, gerade auch in zentralen Bereichen wie Ernährung und Unterkunft, Bildung und im Gesundheitswesen. Ihre Mütter werden häufig von ihrem Mann verlassen. Zusätzliche Armut für sie und ihr Kind ist die Folge. Schliesslich ist das Gesundheitssystem des Landes weitgehend zusammengebrochen. Mit einem Arzt pro 16‘000 Einwohnern vermag es selbst die grundlegendsten Bedürfnisse der Bevölkerung nicht abzudecken.

Video über die ROKPA Projekte in Simbabwe

Simbabwe: Zahlen & Fakten

Bevölkerungszahl:14.5 Millionen
Bruttoinlandprodukt pro Kopf (US$):1'700 (Schweiz: 59'400)
Lebenserwartung bei der Geburt:58 Jahre (Schweiz: 83 Jahre)
Ärzte pro 1000 Einwohner:0.07 (Schweiz: 4.11)
Säuglingssterblichkeit bei Kindern unter 1 Jahr:25.9 / 1'000 Lebendgeburten (Schweiz: 3.6)
Untergewicht bei Kindern unter 5 Jahren:11.2% (Schweiz: keine)
Aidskranke:1'425'800 (Schweiz: 20'200)
AIDS Verbreitungsrate: 15% (Schweiz: 0.4%)

Quellen: CIA - The World Factbook (Stand 14. Juli 2017)