Gassenküche

Die ROKPA Gassenküche in Johannesburg wurde 1995 gegründet, um obdachlosen, notleidenden und arbeitslosen Menschen eine warme Mahlzeit anzubieten. Davon profitieren auch Flüchtlinge aus Simbabwe. 2008 wurde ein Bio-Garten angelegt, um die Gassenküche mit frischem Gemüse zu versorgen.

Bei den Hilfesuchenden in der Suppenküche handelt es sich um arbeitslose Südafrikaner oder Flüchtlinge aus benachbarten Staaten – insbesondere Simbabwe – die erst kürzlich im Land eingetroffen sind. Den Beobachtungen des ROKPA Teams und der Freiwilligen zu Folge ist ein ständiger Wechsel der Menschen zu verzeichnen, d.h. die Gassenküche dient als kurzfristiger Anlaufpunkt der Menschen auf ihrem Weg. Nur in sehr wenigen Fällen werden Hilfeempfänger über einen längeren Zeitraum in der Suppenküche registriert. 

Die Gassenküche ist an jedem Dienstag das ganze Jahr über an zwei verschiedenen Orten im Zentrum Johannesburgs aktiv. Nur Ende Dezember / Anfang Januar ist sie geschlossen, da zu wenige Freiwillige verfügbar sind. Die komplette organisatorische Arbeit der Gassenküche wird von Freiwilligen übernommen. Die Gassenküche kann auf Grund fehlender finanzieller Mittel nicht häufiger durchgeführt werden. 

Angestrebte Projektergebnisse:

  • Die Erfüllung eines für uns selbstverständlichen Menschenrechts in Form von Nahrung durch Ausgabe von Mahlzeiten
  • Das Wohlbefinden der Betroffenen erhöhen, nicht nur durch gesundes, warmes Essen, sondern auch durch die Ausgabe von Decken und Kleidung in den Wintermonaten
  • Das Gefühl von Zugehörigkeit und Solidarität in den Menschen wecken und ihnen Mut und Hoffnung machen, indem ihnen gezeigt wird, dass sie nicht alleine sind und andere Mitmenschen spenden bzw. ihnen helfen

Kurz-Video über die Gassenküche in Johannesburg