• 21.08.2018

    ROKPAs Rückzug aus den tibetischen Gebieten Chinas

    ROKPA war ab 1990 mit insgesamt 457 durchgeführten Projekten eines der weltweit aktivsten Hilfswerke im tibetischen Hochland. Nach dem Tod des ehemaligen ROKPA Präsidenten Dr. Akong Tulku Rinpoche im Jahr 2013 wurde unsere Arbeit in der Region von Jahr zu Jahr schwieriger. Akong Rinpoche – und durch ihn ROKPA – stand unter dem Schutz der „United Front“, einer chinesischen Regierungsabteilung, verantwortlich für die „Overseas Tibetans“.
    Nach Rinpoches Tod wurde ROKPA dieser Schutz entzogen, womit unser Einsatz dort für alle Beteiligten zu gefährlich geworden ist. Wir mussten daher schweren Herzens unseren Rückzug aus dieser Gegend bekannt geben.

    ROKPA ist kein Einzelfall: Sehr viele andere Hilfsorganisationen – wie das Schweizerische Rote Kreuz oder Médecins Sans Frontières – waren gezwungen, die Region schon vor einigen Jahren zu verlassen.

    ROKPA beobachtet die Lage laufend und steht mit Partnern vor Ort in Kontakt. Eine Wiederaufnahme der Projekttätigkeiten ist nicht ausgeschlossen, momentan aber nicht absehbar.

    Wir haben nun erlebt, wie schrecklich es ist, wenn man Hilfsbedürftigen – auch wenn man möchte – nicht mehr helfen darf.
    Dennoch: ROKPA geht seinen Weg ungehindert weiter – immer da zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird!

    Stehen Sie uns weiterhin bei und unterstützen Sie unseren Einsatz in Nepal, in Südafrika und in Simbabwe mit Ihrer grosszügigen Spende!
    Informieren Sie sich hier auf unserer Website sowie auf Facebook (www.facebook.com/ROKPA.org) über unsere aktuellen Hilfsprojekte.