Antworten auf häufige Fragen

Was ist ROKPA in Kürze?

ROKPA ist eine internationale Non-Profit Organisation mit Projekten in Nepal, Simbabwe und Südafrika. Seit über 38 Jahren verhelfen wir jungen Menschen zu einer Ausbildung, unterstützen Mittellose und Kranke. Wir arbeiten vorwiegend mit Freiwilligen, damit von den Spenden möglichst viel bei den Bedürftigen ankommt. Der Hauptsitz befindet sich in Zürich (Schweiz), mit Vertretungen in 15 weiteren Ländern. ROKPA ist das tibetische Wort für ‚helfen‘ oder ‚Freund‘. ROKPA ist politisch und religiös neutral.

Was sind ROKPAs Kernaufgaben und Kompetenzen?

Dank Spenden hilft ROKPA Kindern und Erwachsenen, die in Armut leben – dies in Nepal, Simbabwe und Südafrika.

ROKPA

  • nimmt verstossene Strassenkinder auf.
  • schützt Waisenkinder vor Ausbeutung und Armut.
  • ermöglicht armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Schulbildung, Studium oder Berufsbildung – und damit zu besseren Zukunftsperspektiven.
  • betreut Kinder mit Behinderung und entlastet deren Eltern.
  • verhilft alleinerziehenden Müttern zu einem Beruf.
  • versorgt Obdachlose mit warmen Mahlzeiten.
  • leistet medizinische Nothilfe und bezahlt lebensrettende Operationen.
  • übernimmt für mittellose Familien Kosten für Ernährung/Lebensunterhalt.
  • unterrichtet ökologischen Nahrungsmittelanbau und erhält traditionelles Wissen.

Diese Arbeit ist ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich. Deshalb sind wir für jede Spende dankbar.

Wie unterscheidet sich ROKPA von anderen Hilfswerken?

ROKPA orientiert sich seit über 38 Jahren an folgenden Kernwerten:

  • Nähe zu und unter den begünstigten Menschen
  • Hilfe zur Selbsthilfe auch dort, wo sonst niemand hilft
  • Nachhaltigkeit dank langfristiger Unterstützung
  • Achtsamer Spendenumgang und tiefe Verwaltungskosten

ROKPA legt grossen Wert auf Hilfe zur Selbsthilfe. Bildung ermöglicht benachteiligten Menschen, der Armutsfalle zu entkommen und sich vor Ausbeutung zu schützen. Deshalb bereitet ROKPA benachteiligte Kinder und Erwachsene durch Bildungsprojekte auf ein selbstbestimmtes Leben vor und engagiert sich für ein optimales Umfeld durch soziale und medizinische Projekte.

In Nepal stellen ehemalige Begünstigte einen Teil der ROKPA Mitarbeitenden. Sie kennen die Bedürfnisse der Notleidenden aus eigener Erfahrung und sind so von unschätzbarem Wert für die Projektumsetzung.

ROKPA Präsidentin Lea Wyler und ihr Team von Experten sind jedes Jahr mehrere Monate unterwegs, um die ROKPA Projekte persönlich zu überprüfen und zu fördern. Ein kleines Team von Festangestellten sorgt am ROKPA Hauptsitz in Zürich zusammen mit zahlreichen Freiwilligen für die Projektadministration sowie für die Berichterstattung an die Spendenden.

ROKPA besitzt ein weltweites Netzwerk an qualifizierten Mitarbeitenden, die ihre Arbeit und ihr Know-how ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Bei ROKPA wird ein Grossteil der Arbeit durch Freiwillige geleistet. Dies ermöglicht ROKPA, Ihre Spendengelder direkt einzusetzen und die Verwaltungskosten tief halten.

Das Engagement von ROKPA wird von zahlreichen, bekannten Persönlichkeiten unterstützt.

Wie kann ich ROKPA unterstützen?

Um notleidende Menschen im Himalaya-Gebiet und im südlichen Afrika zu unterstützen, ist ROKPA auf Ihre Hilfe angewiesen. Ob Sie eine einmalige Spende tätigen, an Ihrem Arbeitsort für ROKPA sammeln, eine Projektpatenschaft übernehmen oder unser Hilfswerk in Ihrem Testament berücksichtigen – wir danken Ihnen von Herzen für jeden Betrag, mit dem Sie unsere Arbeit unterstützen. Als gemeinnütziges Hilfswerk ist ROKPA steuerbefreit; Ihre Spende können Sie von den Steuern abziehen.

Um ROKPA zu unterstützen, gibt es viele Wege: 

  • Durch Geldspenden (via Einzahlungsschein, online-Banking, mit Kreditkarte, Postcard oder Paypal auf unserer Internetseite, SMS, Dauerauftrag),
  • durch Übernahme einer Projektpatenschaft,
  • mit einem Legat,
  • mit Zeitspenden durch ein freiwilliges Engagement
  • durch den Kauf von Grusskarten oder WalRo-Puppen in unserem ROKPA Shop.
  • Online-Shopping für ROKPA – ganz ohne Mehrkosten für Sie
  • Buchen Sie ein Zimmer im ROKPA Guest House anlässlich Ihrer nächsten Reise nach Kathmandu.
  • Beschenken Sie sich oder Ihre Liebsten mit einem handgefertigten Textilprodukt aus der breiten Palette der ROKPA Frauenwerkstatt. Sind Sie auf der Suche nach einem passenden Kundengeschenk? Die ROKPA Frauenwerkstatt fertigt Artikel auch auf Wunsch an.
  • Sie feiern bald Geburtstag oder ein rundes Jubiläum und wissen nicht, was Sie sich als Geschenk wünschen sollen? Tun Sie es vielen unseren Spendenden gleich und lassen Sie Ihre Angehörigen und Freunde in Ihrem Namen für ROKPA spenden.
  • Einen geliebten Menschen zu verlieren ist sehr schmerzhaft. Setzen Sie im Namen der/des Verstorbenen ein Zeichen und führen Sie ihr/sein soziales Engagement auf nachhaltige Weise mit einer Trauerspende zugunsten von ROKPA Hilfsprojekten fort.
  • Unterhält Ihr Unternehmen ein Spendenprogramm? Binden Sie ROKPA ein. Viele Arbeitgeber verdoppeln Spenden ihrer Mitarbeitenden an gemeinnützige Organisationen.
  • Sachspende: Wenn Sie unsere Projekte mit einer Sachspende unterstützen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne teilen wir Ihnen mit, was aktuell vor Ort benötigt wird.
  • Erzählen Sie Ihren Freunden von ROKPA!
  • Zur weiteren Inspiration: Spendende im Einsatz für ROKPA.

Gerne geben wir Ihnen weitere Auskunft zu den Spendemöglichkeiten: telefonisch unter 044 262 68 88 oder elektronisch via info@rokpa.org.

Einzahlungsscheine bestellen Sie mit unserem Kontaktformular.

Kann ich bestimmen, wofür meine Spende eingesetzt wird?

Als Spenderin, als Spender entscheiden Sie selber, wem Sie helfen möchten:

  • Wir stehen mit den Menschen in unseren Projekten in ständiger Verbindung und wissen, wo sofortiges Engagement nötig ist. Mit einer Spende ohne Zweckbindung ermöglichen Sie uns ein schnelles und flexibles Agieren.
  • Ein bestimmtes Projekt, ein Thema oder ein Land spricht Sie besonders an? Vermerken Sie es im Zahlungszweck und Ihre Spende unterstützt punktgenau und ausschliesslich die von Ihnen gewählten Begünstigten.
  • ROKPA offeriert Ihnen Projektpatenschaften, weil ein längeres Engagement mehr Wirkung zeigt. Wählen Sie den Bereich aus, der Ihnen besonders wichtig ist. 


Warum bietet ROKPA keine Einzelpatenschaften an? Was unterscheidet Einzelpatenschaften von Kollektiv- oder Projektpatenschaften?

Zum Schutz von Kindern verzichtet ROKPA bewusst auf persönliche Kinderpatenschaften - entsprechend den Empfehlungen der ZEWO.

Ihre Spenden fliessen bei uns in Projekte und Themenpatenschaften, von denen nicht nur ein einzelnes Kind profitiert, sondern dessen ganzes Umfeld. 

Wie kann ich mich über die Forschritte einzelner Projekte informieren?

Die wichtigsten Ergebnisse der ROKPA Hilfe werden über die ROKPA Times und den Jahresbericht sowie auf der Website kommuniziert.

Abonnieren Sie die ROKPA Times und den Jahresbericht kostenlos.  

Als Projektpate erhalten Sie jährlich eine Übersicht über Erreichtes im von Ihnen unterstützten Bereich und erfahren von Menschen, denen mit Ihrem Beitrag geholfen werden konnte. Angeboten werden 6 Projektpatenschaften zu unseren Kernthemen.

Wird meine Adresse an andere Hilfsorganisationen weitergegeben?

Nein. Ihre Daten behandeln wir vertraulich und werden von uns weder an andere Hilfswerke noch an Firmen weitergegeben. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen >

Kann ich meine Spende von den Steuern abziehen?

Spenden an ROKPA können sowohl bei der direkten Bundessteuer als auch bei den Kantons- und Gemeindesteuern in Abzug gebracht werden – das gilt für Privatpersonen und auch für Firmen. Um Ihre Spende von den Steuern abziehen zu können, erhalten Sie von uns die dazu benötigte Spendenbescheinigung jeweils Ende Februar des folgenden Jahres oder auf Anfrage.

Ich möchte mich als Freiwillige/r engagieren – wo besteht bei ROKPA die Möglichkeit dazu? Wie gehe ich das an?

Viele qualifizierte Helfer/innen unterstützen ROKPA, indem sie ihre Zeit und ihr berufliches Know-how kostenlos zur Verfügung stellen. Machen auch Sie mit – schreiben Sie uns!

Alle offenen Freiwilligen-Stellen finden Sie auf unserer Seite für Freiwilligen-Arbeit >

Gibt es kein Angebot, das Ihren Fähigkeiten und Wünschen entspricht? Schreiben Sie uns auf info (at) rokpa.org .

Kann ich als Freiwilliger einen Arbeitsnachweis erhalten?

Ja. Einsätze in der Freiwilligenarbeit fordern und fördern Ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Sie eröffnen Ihnen neue Perspektiven für Ihr eigenes Leben und Wirken.

Gerne stellt Ihnen ROKPA deshalb eine Bescheinigung über Ihre freiwilligen Einsätze aus, damit Sie Ihr Engagement gegenüber potenziellen Arbeitgebern belegen können.

Verfügt ROKPA über das ZEWO-Gütesiegel?

ROKPA hat 2016 entschieden, die 12-jährige Zusammenarbeit mit der ZEWO-Gütesiegelorganisation zu beenden. Die Kombination von strategischer Planungs- und operativer Projektarbeit durch die seit Jahrzehnten unermüdlich für ROKPA im Einsatz stehende Präsidentin und Mitgründerin Lea Wyler, ist für unsere Organisation eine Notwendigkeit, wäre jedoch aufgrund der ZEWO-Richtlinien nicht länger möglich gewesen. Die Verwendung der Spendengelder wird selbstverständlich auch weiterhin jährlich durch externe Revisoren geprüft.

Warum ist ROKPA in Afrika tätig?

Aus Südafrika und Simbabwe stammende Schüler von Dr. Akong Tulku Rinpoche, Mitgründer von ROKPA, haben den Wunsch geäussert, auch Teil von ROKPA zu werden, um den vielen bedürftigen Menschen im eigenen Land zu helfen. Akong Rinpoche ermutigte sie, Projekte zu starten.

Der jeweilige Projektwunsch kommt von den Menschen vor Ort selbst, welche dann ihre Projekte – unter der Schirmherrschaft von ROKPA – ausführen und betreiben. ROKPA INTERNATIONAL erhält Berichte und besucht und evaluiert die Projekte regelmässig. Damit wird sichergestellt, dass alle Projekte den ROKPA Richtlinien entsprechen.

Wieso führt ROKPA keine Projekte mehr in den tibetischen Regionen Chinas durch?

ROKPA war ab 1990 mit insgesamt 457 durchgeführten Projekten eines der weltweit aktivsten Hilfswerke im tibetischen Hochland. Nach dem Tod des ehemaligen ROKPA Präsidenten Dr. Akong Tulku Rinpoche im Jahr 2013 wurde unsere Arbeit in der Region von Jahr zu Jahr schwieriger. Akong Rinpoche – und durch ihn ROKPA – stand unter dem Schutz der „United Front“, einer chinesischen Regierungsabteilung, verantwortlich für die „Overseas Tibetans“.

Nach Rinpoches Tod wurde ROKPA dieser Schutz entzogen, womit unser Einsatz dort für alle Beteiligten zu gefährlich geworden ist. Daher mussten wir schweren Herzens unseren Rückzug aus dieser Gegend bekannt geben.

ROKPA ist kein Einzelfall: Sehr viele andere Hilfsorganisationen – wie das Schweizerische Rote Kreuz oder Médecins Sans Frontières – waren gezwungen, die Region schon vor einigen Jahren zu verlassen.

ROKPA beobachtet die Lage laufend und steht mit Partnern vor Ort in Kontakt. Eine Wiederaufnahme der Projekttätigkeiten ist nicht ausgeschlossen, momentan aber nicht absehbar.

Selbstverständlich setzt ROKPA seine Arbeit im Dienste der Ärmsten fort und ist daher auch in Zukunft auf grosszügige Unterstützung angewiesen. Insbesondere in Nepal, aber auch in Südafrika und Simbabwe engagieren wir uns weiterhin und verstärkt für benachteiligte und armutsbetroffene Menschen.

Wie misst ROKPA den Erfolg ihrer Arbeit?

Für ROKPA ist die Nachhaltigkeit der geleisteten Arbeit seit über 38 Jahren ein wichtiger Indikator für den Erfolg. Nebst den jährlichen Projektbesuchen vor Ort, ist ROKPA mit vielen ehemals unterstützten Schülern und Studierenden in Kontakt. Wir wissen, was aus ihnen geworden ist, welchen Beruf sie erlernt haben und wo sie heute tätig sind. So ist ROKPA auf direktem Weg informiert über positive und herausfordernde Entwicklungen.

Einige dieser jungen Menschen sind unterdessen in ROKPA-Projekten engagiert. Auch der Leiter des ROKPA-Kinderhauses in Kathmandu, in Nepal, ist eines der ersten Strassenkinder, welches in den frühen 90er Jahren von Lea Wyler aufgenommen wurde.

Wie hoch ist der Anteil der Spendengelder, der für Organisation, Administration und Marketing aufgewendet wird?

Ein Grundprinzip von ROKPA besteht darin, die Management- und Administrationskosten der Projekte so tief wie möglich zu halten. So haben etwa die Gründer von ROKPA nie einen Lohn bezogen. Insbesondere für administrative Belange, aber auch für die Mobilisierung von Spendengeldern, stützt sich ROKPA zudem auf ein teils langjähriges Freiwilligenteam. Im Jahresbericht werden die entsprechenden Aufwände jeweils aufgeführt.

Wie stellt ROKPA sicher, dass die Spendengelder tatsächlich in die Projekte fliessen und nicht sonstwo versickern?

Dies ist ROKPA ein äusserst wichtiges Anliegen. Es findet ein regelmässiges Monitoring der Buchhaltung in den Projektländern statt. Ein Projektteam besucht jedes Jahr die verschiedenen Projekte vor Ort, beurteilt deren Verlauf und Wirkung und erstellt an Hand von Fragebogen Berichte.

Haben Sie weitere Fragen? Wir geben Ihnen unter info(at)rokpa.org gerne Auskunft!