Gegen den Hunger – Gassenküche

ROKPA betreibt jeweils von Dezember bis Anfang März eine Gassenküche in Kathmandu. Dort verpflegen einheimische Köche und lokale Mitarbeitende Strassenkinder und Obdachlose mit rund 475 warmen Mahlzeiten täglich.

In den Wintermonaten leidet die ärmste Bevölkerungsschicht in Nepal am stärksten: Viele Menschen haben kein Dach über dem Kopf und sind der Kälte schutzlos ausgeliefert. Unterernährung, Ansteckungsgefahren, ungenügende Bekleidung und die starke Luftverschmutzung führen in vielen Fällen zu Krankheiten und nicht selten zum Tod.

Obwohl es mittlerweile in Kathmandu immer mehr Hilfsprojekte gibt, erreichen diese die Ärmsten der Armen oft nicht. Viele von ihnen sind krank, verkrüppelt oder alt und können für ihren Lebensunterhalt nicht aufkommen. Staatliche Hilfe gibt es keine.

Für diese Menschen ist die ROKPA Gassenküche überlebenswichtig. Um ihren Hunger zu stillen gibt es am Morgen jeweils ein kleines Frühstück, am Mittag Linsensuppe mit Kartoffeln und Gemüse, dazu eine Portion Reis.

Impressionen

Nothilfe im Medizinischen Ambulatorium

ROKPA hilft im medizinischen Notfall und übernimmt die Kosten lebensrettender Operationen armutsbetroffener Menschen.

In unserem medizinischen Ambulatorium leistet ROKPA mit Unterstützung von freiwilligen Ärzten und Pflegepersonal erste Hilfe. Seit 2021 ist das Ambulatorium das ganze Jahr über zweimal in der Woche geöffnet. Zudem übernehmen wir die Kosten für lebensrettende Operationen in Fällen, wo sich Menschen – hauptsächlich Frauen und Kinder – aufgrund ihrer Armut keine medizinische Behandlung leisten können.

Freiwilligenarbeit im medizinischen Ambulatorium

Interessieren Sie sich für einen freiwilligen Einsatz? In unserer Rubrik Offene Einsätze in den Projektländern haben wir alle nötigen Informationen für Sie zusammengestellt.