Notsituation in Nepal

*** Update vom 10. November 2021 ***

Unterwegs mit der mobilen Klinik in Nepal

Seit Juni 2021 ist unsere mobile Klinik unterwegs in den abgelegenen Gebieten abseits von Kathmandu, Nepal um die Menschen medizinisch zu untersuchen und zu Hygiene und Krankheiten aufzuklären.

Die Nachfrage ist riesig! Denn im nepalesischen Hinterland haben die Menschen praktisch keinen Zugang zur medizinischen Versorgung. Wo immer die mobile Klinik ankommt, stehen die Menschen Schlange. Schnell war klar: Die aus einer Notsituation entstandene mobile Klinik hat eine wichtige Aufgabe gefasst und wird über die Pandemie hinaus bestehen.

In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden plant unser Fachteam (bestehend aus einem Arzt und zwei Krankenpflegerinnen) die Einsätze. Bis zu 11 Stunden Fahrt legt unser Team zurück, um die Ärmsten der Armen zu erreichen. Innerhalb von drei Monaten konnten in 42 Ortschaften rund 5'275 Menschen medizinisch betreut werden – darunter viele ältere Menschen, Frauen und Kinder. 

Damit die mobile Klinik dauerhaft unterwegs sein kann und die Menschen längerfristig behandelt werden, brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung! Die teilweise mehrtägigen Einsätze kosten Geld und erfordern ein eigenes Auto. Spenden Sie jetzt und ermöglichen Sie den Menschen den Zugang zur medizinischen Grundversorgung.

*** Update vom 24. Juni 2021 ***

Medical Camp – ROKPA’s Covid-19-Nothilfe in Kathmandu, Nepal

In abgelegenen Gebieten abseits von Kathmandu, Nepal, haben wir ein weiteres Nothilfeprojekt gestartet. In Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinde bringen wir medizinisches Fachpersonal dorthin, wo es keinen Arzt gibt und wo die Menschen aufgrund von Abriegelung und Geldmangel nicht in die Hauptstadt gelangen können, um gesehen und behandelt zu werden.

Das erste Medical Camp haben wir Mitte Juni in Okhreni, einem Dorf rund 1,5 Stunden von Kathmandu entfernt, durchgeführt. Der Ort ist nur schwer erreichbar; es fehlt an Transportmitteln und medizinischen Einrichtungen (die wenigen die es gibt, sind entweder wegen Covid-19 geschlossen oder nicht besetzt.) So ist es für die Menschen sehr schwierig, auch nur ein Paracetamol gegen Kopfschmerzen zu bekommen.

Rund 60 Personen nahmen am ersten Tag die kostenlose Hilfe unseres Teams in Anspruch. Die meisten besuchten das Camp für einen allgemeinen Gesundheitscheck oder weil sie Beschwerden wie beispielsweise Magen- oder Blutdruckprobleme hatten. Es waren aber auch Patientinnen und Patienten darunter, die Covid-19-Symptome aufwiesen oder solche, die das Virus bereits hatten und sich nun in der Genesungsphase befinden. Mit Hilfe der Gemeinde wurden ausserdem Esspakete, Masken und Seifen an rund 500 Haushalte verteilt. Die Menschen in diesem Dorf hatten zuvor keine Maske – und falls doch, dann war diese schon mehrere Tage alt.

Mittlerweile haben wir bereits fünf Dörfer besucht und insgesamt rund 500 Personen erreicht. Es geht weiter!

Wir danken den tapferen Fachleuten und Freiwilligen und all den Sponsorinnen und Sponsoren, die diesen nächsten Schritt in der Geschichte von ROKPA und "Helfen, wo Hilfe gebraucht wird" möglich machen.

*** Update vom 21. Mai 2021***

Die Anzahl der COVID-Fälle stieg in den letzten Wochen dramatisch an. Fast jede zweite getestete Person ist COVID-positiv (die offiziellen Zahlen stimmen nicht!). Die Konsequenzen davon sind überfüllte Spitäler (die Patienten liegen in den Korridoren und bei den Eingängen), fehlender Sauerstoff, viel zu wenige Ärzte und Pflegepersonal – die Situation ist verzweifelt, es fehlt an allem!

Und es fehlt an Geld.

Für diejenigen, welche das Glück haben, im Spital unterzukommen, kostet ein Bett pro Tag: CHF 55 bis 400! Jede Arztvisite, jedes Medikament – alles muss extra bezahlt werden. Die Menschen können sich nicht einmal eine Maske für wenige Rappen leisten. 

Seit mehr als einem Jahr verteilen wir Nahrungsmittel in verschiedenen Teilen Kathmandus. Doch wir müssen mehr machen, um den Menschen zu helfen! Wir planen den Kauf einer mobilen Klinik, die Menschen an ihren Wohnorten versorgt und Hygiene- und Präventionsarbeit leistet.  Dafür brauchen wir die Hilfe von unseren Spenderinnen und Spendern! Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie den Kauf einer Ambulanz und dringend benötigtem Material wie Sauerstoff, Fiebermesser, Puls-Oxymeter, Masken, Covidtests, Vitamine, Schmerzmittel etc. Für das alles braucht ROKPA ca. CHF 50'000. 

Wir bitten Sie heute um eine grosszügige Spende damit wir rasch und – wie bei ROKPA immer – unbürokratisch da helfen können, wo Hilfe jetzt so dringend gebraucht wird.

Jetzt spenden

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in dieser Krisensituation! 

 

Esspakete für bedürftige Familien

Seit Ende März 2020 verteilt ROKPA Lebensmittel an alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern, Arbeiter, beeinträchtigte Personen und andere schutzbedürftige Menschen. Naresh, ein ehemaliges ROKPA Kind, leitet die Gassenküche und kümmert sich zusammen mit seiner Frau Jyoti um das Abpacken und Verteilen.

Pro Woche werden durchschnittlich 400 Esspakete abgegeben. Diese enthalten die wichtigsten Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel wie Reis, Linsen und Seife. 

Südafrika

Esspakete, Nahrungsmittelanbau und Beschäftigung für Kinder

In Makhaza, einem Township von Kapstadt, hat ROKPA zusammen mit UNIMA SA das Projekt „Izandla Zobomi“ gestartet, was so viel wie „Hand für das Leben“ bedeutet. UNIMA ist die Vereinigung der Puppen- und Figurentheater in Südafrika. Zu den Hilfeempfängern gehören Menschen aus dem Gemeinschaftszentrum „Makaza Community & Youth Centre“ – darunter Kinder, ältere Frauen, Kirchenmitglieder, arbeitslose Jugendliche, Künstlerinnen und Künstler sowie Puppenmacherinnen und Puppenmacher aus anderen Townships. Wir unterstützen mit:

  • Verteilung von Esspaketen an bedürftige Familien
  • Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens: Dieser bietet nicht nur frisches Gemüse und Früchte für die Anwohner, sondern auch eine Beschäftigung und eine nachhaltige und sichere Einkommensquelle – vor allem für junge Personen
  • Lern- und Unterrichtsmaterialien sowie Stifte und Hefte für die Kinder, damit sie während der schulfreien Zeit beschäftigt bleiben und nicht ganz aus dem Schulsystem fallen. Dazu gehören auch Aufgaben in Handwerk und Kunst.

 

Simbabwe

Esspakete in Chitungwiza 

Durch Vertrauenspersonen und lokale Mitarbeiter der ROKPA Zweigstelle in Simbabwe RSN werden bedürftige Familien identifiziert und Nahrungsmittelpakete verteilt. Diese Soforthilfe erreichte bis jetzt etwa 500 Haushalte in 5 Gebieten in und um Harare.

Ein Essenspaket kostet 27 CHF und reicht einer 4-köpfigen Familie 6 Wochen und beinhaltet Mehl, Reis, Öl, Salz, Soja, Bohnen, Erdnussbutter, Tee, Zucker und Seife.

Essenspakete werden nur an Personen verteilt, die vorgängig von RSN identifiziert wurden und wo möglich Hausbesuche stattgefunden haben. Ansonsten ist die Gefahr, dass die Personen das Essen weiterverkaufen und sich mit dem Geld Drogen beschaffen, relativ gross. Um dies zu verhindern, aber trotzdem die bedürftigsten Menschen zu erreichen, unterstützt ROKPA auch zwei lokale Suppenküchen mit Essen.