Akute Notsituation in Nepal

*** Update vom 21. Mai 2021***

Die Anzahl der COVID-Fälle stieg in den letzten Wochen dramatisch an. Fast jede zweite getestete Person ist COVID-positiv (die offiziellen Zahlen stimmen nicht!). Die Konsequenzen davon sind überfüllte Spitäler (die Patienten liegen in den Korridoren und bei den Eingängen), fehlender Sauerstoff, viel zu wenige Ärzte und Pflegepersonal – die Situation ist verzweifelt, es fehlt an allem!

Und es fehlt an Geld.

Für diejenigen, welche das Glück haben, im Spital unterzukommen, kostet ein Bett pro Tag: CHF 55 bis 400! Jede Arztvisite, jedes Medikament – alles muss extra bezahlt werden. Die Menschen können sich nicht einmal eine Maske für wenige Rappen leisten. 

Seit mehr als einem Jahr verteilen wir Nahrungsmittel in verschiedenen Teilen Kathmandus. Doch wir müssen mehr machen, um den Menschen zu helfen! Wir planen den Kauf einer mobilen Klinik, die Menschen an ihren Wohnorten versorgt und Hygiene- und Präventionsarbeit leistet.  Dafür brauchen wir die Hilfe von unseren Spenderinnen und Spendern! Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie den Kauf einer Ambulanz und dringend benötigtem Material wie Sauerstoff, Fiebermesser, Puls-Oxymeter, Masken, Covidtests, Vitamine, Schmerzmittel etc. Für das alles braucht ROKPA ca. CHF 50'000. 

Wir bitten Sie heute um eine grosszügige Spende damit wir rasch und – wie bei ROKPA immer – unbürokratisch da helfen können, wo Hilfe jetzt so dringend gebraucht wird.

Jetzt spenden

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung in dieser Krisensituation! 

 

Esspakete für bedürftige Familien

Seit Ende März 2020 verteilt ROKPA Lebensmittel an alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern, Arbeiter, beeinträchtigte Personen und andere schutzbedürftige Menschen. Naresh, ein ehemaliges ROKPA Kind, leitet die Gassenküche und kümmert sich zusammen mit seiner Frau Jyoti um das Abpacken und Verteilen.

Pro Woche werden durchschnittlich 400 Esspakete abgegeben. Diese enthalten die wichtigsten Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel wie Reis, Linsen und Seife. 

Südafrika

Esspakete, Nahrungsmittelanbau und Beschäftigung für Kinder

In Makhaza, einem Township von Kapstadt, hat ROKPA zusammen mit UNIMA SA das Projekt „Izandla Zobomi“ gestartet, was so viel wie „Hand für das Leben“ bedeutet. UNIMA ist die Vereinigung der Puppen- und Figurentheater in Südafrika. Zu den Hilfeempfängern gehören Menschen aus dem Gemeinschaftszentrum „Makaza Community & Youth Centre“ – darunter Kinder, ältere Frauen, Kirchenmitglieder, arbeitslose Jugendliche, Künstlerinnen und Künstler sowie Puppenmacherinnen und Puppenmacher aus anderen Townships. Wir unterstützen mit:

  • Verteilung von Esspaketen an bedürftige Familien
  • Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens: Dieser bietet nicht nur frisches Gemüse und Früchte für die Anwohner, sondern auch eine Beschäftigung und eine nachhaltige und sichere Einkommensquelle – vor allem für junge Personen
  • Lern- und Unterrichtsmaterialien sowie Stifte und Hefte für die Kinder, damit sie während der schulfreien Zeit beschäftigt bleiben und nicht ganz aus dem Schulsystem fallen. Dazu gehören auch Aufgaben in Handwerk und Kunst.

 

Simbabwe

Esspakete in Chitungwiza 

Durch Vertrauenspersonen und lokale Mitarbeiter der ROKPA Zweigstelle in Simbabwe RSN werden bedürftige Familien identifiziert und Nahrungsmittelpakete verteilt. Diese Soforthilfe erreichte bis jetzt etwa 500 Haushalte in 5 Gebieten in und um Harare.

Ein Essenspaket kostet 27 CHF und reicht einer 4-köpfigen Familie 6 Wochen und beinhaltet Mehl, Reis, Öl, Salz, Soja, Bohnen, Erdnussbutter, Tee, Zucker und Seife.

Essenspakete werden nur an Personen verteilt, die vorgängig von RSN identifiziert wurden und wo möglich Hausbesuche stattgefunden haben. Ansonsten ist die Gefahr, dass die Personen das Essen weiterverkaufen und sich mit dem Geld Drogen beschaffen, relativ gross. Um dies zu verhindern, aber trotzdem die bedürftigsten Menschen zu erreichen, unterstützt ROKPA auch zwei lokale Suppenküchen mit Essen.

Die Nothilfe geht weiter ...

Wir planen, weitere Nothilfeprojekte in unseren Projektländern zu unterstützen. Diese werden von unseren Partnern und Kontakten vor Ort identifiziert. Unser breites und gut etabliertes lokales Netzwerk hilft uns sehr. 

Zusammen können wir diese Krise überstehen. Helfen wir gemeinsam! Jetzt spenden.