Januar: Auf eigenen Beinen stehen

Seit Ende 2020 unterstützt ROKPA ehemalige Bettlerinnen und Bettler auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Mit der Unterstützung unseres Start-up-Projekts konnten Maya und ihr Mann Suman im Frühling eine eigene Nähmaschine erwerben und sich selbstständig machen. Insgesamt 123 Familien, darunter viele alleinerziehende Mütter, konnten durch die Unterstützung von ROKPA ihr Leben auf der Strasse hinter sich lassen und können ihre Kinder langfristig versorgen. Weitere Anträge werden laufend geprüft!

Februar: Circle of Nourishment

In Kapstadt unterstützt ein Team aus motivierten Freiwilligen werdende Mütter in einer Tagesklinik. Die Frauen bekommen zu essen, mentale Unterstützung während dem Spitalaufenthalt und werden auf ihren neuen Lebensabschnitt vorbereitet. Das Projekt ist eine absolute Win-Win-Win Situation! Nicht nur für die Mütter, welche Hilfe und Fürsorge erhalten. Sondern auch für die Freiwilligen, die einen Sinn in ihrer Arbeit finden und einen wichtigen Beitrag leisten und natürlich Ihnen, die dieses Projekt finanzieren und überhaupt erst ermöglichen.

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März: Bereit für das Berufsleben

Es war ein langer Weg für unsere Studierenden der ROKPA Hotelfachschule in Kathmandu. Nicht nur hat die Pandemie das öffentliche Leben und damit die Gastronomie komplett eingeschränkt. Auch die Abschlussprüfungen wurden mehrfach verschoben. Im Frühling 2021 war es dann endlich so weit: Unsere Studierenden konnten in einem theoretischen und praktischen Teil ihre Prüfungen absolvieren! Sie haben alle erfolgreich bestanden!

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April: Bäume pflanzen

Durch den Zyklon im Jahr 2019 wurde in der Region Chikukwa in Simbabwe ein grosser Teil des Urwaldes zerstört. 2021 ermöglichte ROKPA, dass 300 Macademia-Nussbäume gepflanzt werden, welche von einer lokalen Baumschule bezogen wurden und gut für die Region geeignet sind. Auf einem Hektar Land wurden die Setzlinge gepflanzt und gepflegt. Eine lokale «Climate Change Action Group» unterstützt die Arbeit vor Ort. 

Mai: Nepal in Not

Im Frühling 2021 verschlechterte sich die Pandemielage in Nepal drastisch. Die Menschen standen Schlange vor den Spitälern, die mit zu wenig Sauerstoff und überlastetem Personal an ihre Grenzen stiessen. Durch den darauffolgenden, strengen Lockdown standen viele Menschen von einem Tag auf den Nächsten vor dem Nichts, weil ihre Einnahmequelle wegfiel. Dank unserem starken Team vor Ort konnte ROKPA mit medizinischer Hilfe und der Verteilung von Lebensmitteln schnell auf die Not in Kathmandu reagieren.

Juni: Unterwegs mit der mobilen Klinik

Seit Mitte Juni fährt die mobile Klinik regelmässig durch das nepalesische Hinterland in die entlegensten und ärmsten Dörfer, um die Menschen vor Ort zu untersuchen und medizinisch zu beraten. In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden werden die Einsätze geplant und von lokalen Freiwilligen unterstützt. Aufgrund der Schutzmassnahmen verloren viele Menschen den Zugang zur medizinischen Grundversorgung. Die Nachfrage ist riesig: Über 5'000 Menschen – darunter viele Alte, Mütter und Kinder – konnten bereits von unserem medizinischen Fachteam versorgt werden.

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Juli: 50 kg auf dem Kopf

1’500 Menschen erhalten in Harare, Simbabwe regelmässig Essenspakete mit Maismehl, Soja, Reis, Öl, Zucker und Salz. Von einem Paket kann sich eine sechsköpfige Familie bis zu 42 Tage ernähren. Die Wirtschaftliche Lage in Simbabwe ist mit der Pandemie katastrophal schlecht geworden. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, die Schulen wurden geschlossen und das wenige Einkommen vieler Familien reicht kaum für die Miete. Die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen in den ROKPA Drop-in Center in Harare und Chitungwiza sind massiv gestiegen.

August: Kinderlachen auf 3'500 m ü M.

In der Region Nubri hoch in der Himalayaregion unterstützt ROKPA einen Kindergarten. Die Menschen in dieser Region leben von der Landwirtschaft und Viehzucht. Während die Eltern arbeiten, sind die Kinder von klein auf oft allein und verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Hier bietet der Kindergarten eine enorme Entlastung: Die Tagesbetreuung der Kinder ermöglicht den Eltern ihrer Arbeit nachzugehen und bietet den Kindern ein geschütztes Umfeld. Darüber hinaus leisten die Lehrer:innen Aufklärungsarbeit, indem sie die Eltern auf die Wichtigkeit von frühkindlicher Bildung sowie Hygiene sensibilisieren. 

September: Gemeinsam weiterkommen

Der Kerngedanke des „Centre for Life“ ist den Menschen eine Perspektive zu bieten und die Freude am Leben zurückzugeben. In dem Gemeinschaftszentrum verpflichten sich die Begünstigten, sich aktiv zu beteiligen: Sie kochen in der Gassenküche, lernen Waldorfpuppen und Holzspielzeuge zu fertigen oder werden in nachhaltigem Gärtnern geschult und packen im Gemüsegarten tatkräftig mit an. Die gemeinsame Arbeit und der Austausch stärken das Zusammenleben und das Selbstbewusstsein der Einzelnen. Das erworbene Wissen wird an Andere weitergegeben. So entstanden beispielsweise mehrere Gemeinschaftsgärten in der Umgebung, wovon weitere Familien profitieren.

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Oktober: Mit Handarbeit durch den Lockdown

Auch die ROKPA Frauenwerkstatt in Kathmandu musste aufgrund der Pandemie kreative Lösungen finden, denn die Arbeiterinnen mussten zu Hause bleiben. Die Aufgaben wurden aufgeteilt, Material vorbereitet und den Frauen nach Hause gebracht und Fertiges wieder abgeholt. Nach monatelangem «Homeoffice» kehren die Arbeiterinnen der ROKPA Frauenwerkstatt zurück an ihre Nähmaschinen. Durch die gut koordinierte Arbeitsteilung konnten die Frauen trotz Lockdown ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen und an verschiedenen Aufträgen, wie Hygienemasken und #togetherband arbeiten.

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November: "Wenn du den Glauben an die Menschheit verlierst, ist Chitungwiza der richtige Ort für dich." Lea Wyler

Auf ihrer Reise hat Lea Wyler 19 ROKPA Projekte in Südafrika und Simbabwe besucht. Darunter auch das Chitungwiza Gemeinschaftszentrum in Simbabwe. Das Gemeinschaftszentrum bietet der bitterarmen Bevölkerung vielseitige Unterstützung: Von einer Anlaufstelle für hilfsbedürftige Menschen (Drop-in Centre) über einen Permakultur Garten bis hin zu einer Kindertagesstätte, welche körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder betreut und mit passenden Therapien fördert. Deren Familien leben oft am Existenzminium, da die Gesundheitskosten sehr hoch sind und die Pflege der Kinder viel Zeit in Anspruch nimmt. Dass die Kinder an einem sicheren Ort betreut werden, ermöglicht den Eltern zu arbeiten und ihre Familien zu versorgen.

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Dezember: ROKPA Kinderhaus

Es war kein einfaches Jahr für die ROKPA Kinder in Kathmandu! Im Frühling hatte die Pandemie auch das ROKPA Kinderhaus fest im Griff: Mehrere Kinder und Teile der Leitung erkrankten an Covid. Dazu kamen ein harter Lockdown und geschlossene Schulen über mehrere Monate. Die langen Tage im Kinderhaus wurden klar strukturiert. Die Kinder konnten online am Unterricht teilnehmen oder wurden im Haus unterrichtet. Mit Spiel, Tanz und kreativem Gestalten wurde die unterrichtsfreie Zeit abwechslungsreich gestaltet.

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