Medical Camp – ROKPA’s Covid-19-Nothilfe in Kathmandu, Nepal

In abgelegenen Gebieten abseits von Kathmandu, Nepal, haben wir ein weiteres Nothilfeprojekt gestartet. In Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinde bringen wir medizinisches Fachpersonal dorthin, wo es keinen Arzt gibt und wo die Menschen aufgrund von Abriegelung und Geldmangel nicht in die Hauptstadt gelangen können, um gesehen und behandelt zu werden.

Das erste Medical Camp haben wir Mitte Juni in Okhreni, einem Dorf rund 1,5 Stunden von Kathmandu entfernt, durchgeführt. Der Ort ist nur schwer erreichbar; es fehlt an Transportmitteln und medizinischen Einrichtungen (die wenigen die es gibt, sind entweder wegen Covid-19 geschlossen oder nicht besetzt.) So ist es für die Menschen sehr schwierig, auch nur ein Paracetamol gegen Kopfschmerzen zu bekommen.

Rund 60 Personen nahmen am ersten Tag die kostenlose Hilfe unseres Teams in Anspruch. Die meisten besuchten das Camp für einen allgemeinen Gesundheitscheck oder weil sie Beschwerden wie beispielsweise Magen- oder Blutdruckprobleme hatten. Es waren aber auch Patientinnen und Patienten darunter, die Covid-19-Symptome aufwiesen oder solche, die das Virus bereits hatten und sich nun in der Genesungsphase befinden. Mit Hilfe der Gemeinde wurden ausserdem Esspakete, Masken und Seifen an rund 500 Haushalte verteilt. Die Menschen in diesem Dorf hatten zuvor keine Maske – und falls doch, dann war diese schon mehrere Tage alt.

Mittlerweile haben wir bereits fünf Dörfer besucht und insgesamt rund 500 Personen erreicht. Es geht weiter!

Wir danken den tapferen Fachleuten und Freiwilligen und all den Sponsorinnen und Sponsoren, die diesen nächsten Schritt in der Geschichte von ROKPA und "Helfen, wo Hilfe gebraucht wird" möglich machen.

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