COVID-19: Nothilfe in Kapstadt

Der Lockdown in Südafrika ist einer der striktesten weltweit (Stufe 4 von 5). Tausende von Menschen, auch aus der Mittelschicht, haben ihr gesamtes Einkommen verloren; ihnen bleibt nur sehr wenig oder gar kein finanzielles Polster. Die Folgen sind Hunger und Mangelernährung.

„Hand fürs Leben“

In Makhaza, einem Township von Kapstadt, hat ROKPA zusammen mit UNIMA das Projekt „Izandla Zobomi“ gestartet, was so viel wie „Hand für das Leben“ bedeutet. UNIMA SA ist die Vereinigung der Puppen- und Figurentheater in Südafrika.  

Zu den Hilfeempfängern gehören Menschen aus dem Gemeinschaftszentrum „Makaza Community & Youth Centre“ – darunter Kinder, ältere Frauen, Kirchenmitglieder, arbeitslose Jugendliche, Künstlerinnen und Künstler sowie Puppenmacherinnen und Puppenmacher aus anderen Townships. Wir unterstützen rund 300 Personen aus 70 Familien mit

  • Verteilung von Esspaketen im Wert von CHF 45 für 1 Monat 
  • Einrichtung eines Gemeinschaftsgartens „Centre for Life“: Dieser bietet nicht nur frisches Gemüse und Früchte für die Anwohner, sondern auch eine Beschäftigung und eine nachhaltige und sichere Einkommensquelle – vor allem für junge Personen
  • Lern- und Unterrichtsmaterialien sowie Stifte und Hefte für die Kinder, damit sie während der schulfreien Zeit beschäftigt bleiben und nicht ganz aus dem Schulsystem fallen. Dazu gehören auch Aufgaben in Handwerk und Kunst.

„Meine Kinder wollen Fundraising machen – und was mache ich?“

Das Projekt ist zusammen mit Janni Younge entstanden. Sie ist Puppenmacherin, Designerin und Leiterin von UNIMA SA. Wie der Kontakt mit ROKPA zustande kam und wie sie mit ihrer Familie mit CHF 45 im Monat für Essen auskommt, erzählt sie im Interview