Back to School – aber nicht für alle

Während bei uns die Schule wieder losgeht, fehlt vielen Kindern weltweit jeglicher Zugang zu Bildung. Durch die Pandemie bleiben vielerorts die Schulen geschlossen. Auch viele Bildungs- und Betreuungsangebote von ROKPA sind durch die Massnahmen eingeschränkt worden. Ein Blick in unsere Projektländer zeigt wie prekär die Lage ist:

In Simbabwe waren Bildungsinstitutionen seit dem Beginn der Pandemie insgesamt gerademal drei Monate lang geöffnet. Davon betroffen sind rund 4,5 Millionen Kinder! Diese grossen Bildungslücken können nicht einfach so geschlossen werden, zumal das Land schon zuvor mit Arbeitslosigkeit und Bildungsproblemen kämpfte

Auch in Nepal findet seit den Schulschliessungen im April der Unterricht nur erschwert statt. Im ROKPA Kinderhaus können die Kinder online am Unterricht teilnehmen oder werden im Haus unterrichtet. Die Schulbücher und Laptops für den Unterricht müssen sie sich teilen. Oft ist die Internetverbindung instabil oder der Strom fällt ganz aus, was das Lernen zuhause zusätzlich erschwert.

„Ich vermisse den physischen Unterricht, in dem wir von unseren verschiedenen Fachlehrer:innen unterrichtet werden. Es ist schwierig den ganzen Tag mit elektronischen Geräten zu lernen. Man fühlt sich schwindlig und müde. In der Schule gab es verschiedene Aktivitäten, die für Abwechslung sorgten.“ Pratik (16), Kinderhaus Nepal

Homeschooling ist in den meisten Ländern wegen mangelnder Resourcen und fehlender Unterstützung im häuslichen Umfeld nicht oder nur beschränkt möglich. Viele Kinder verlieren dadurch den Anschluss an ihre Klassenstufe oder können sich nicht ausreichend auf die Abschlussprüfungen vorbereiten. Für die Zukunft dieser jungen Menschen ist ein Schulabschluss von grösster Wichtigkeit. Daher benötigen sie jetzt doppelt Hilfe!

Jetzt aktiv werden und spenden