Ausbildung

Durch Bildungsprogramme unterstützt ROKPA im tibetischen Hochland jedes Jahr rund 4‘200 Kinder und Studierende aus der ärmsten Bevölkerungsschicht – hauptsächlich Waisen, Kinder mit nur einem Elternteil sowie Nomadenkinder. Wir erachten Bildung als eine der effizientesten Hilfsmassnahmen, um die tibetische Bevölkerung langfristig und nachhaltig aus ihrer Armut hinaus zu führen.

Die meisten Tibeter leben als Nomaden oder Bauern in ländlichen Gegenden, wo es nur wenige Schulen gibt. Das Bildungsniveau ist sehr niedrig, da es an qualifizierten Lehrern mangelt.

In der Vergangenheit nahmen Klöster eine zentrale Rolle bei der Bildung ein, jede Familie hatte mindestens einen Sohn, der in einem Kloster lebte. Heute gibt es Schulen, aber sie sind weit weg von den Nomadengebieten und die Unterrichtssprache ist Chinesisch.

Inzwischen fördert die Regierung den Schulbesuch aller Kinder bis zur neunten Klasse. Trotz dieser Förderung können sich arme Familien den Schulbesuch ihrer Kinder oft nicht leisten - denn für zusätzlich anfallende Kosten für Unterkunft und Mahlzeiten fehlt schlicht das Geld.